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Landroid Lade-, Andock- und Schleifenprobleme: 'Manuell Stop', 'Kabel fehlt' und Signalfehler beheben

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Typische Symptome

Fehlermeldung: Manuell StopFehlermeldung: Kabel fehlt / Begrenzungsdraht fehltMäher lädt nicht trotz KontaktGrüne LED an der Ladestation flackert oder ist ausRoboter überfährt das BegrenzungskabelStatus-LED blinkt 3x rotMäher fährt nach dem Laden kurz raus und schaltet abRoboter zieht beim Fahren am Kabel stark nach rechtsFehlermeldung: trapped front wheel / trapped drive wheelLandroid hängt in enger Nische festMäher mäht 90°-Ecken / Innenecken nicht sauberRoboter fährt ständig zum Begrenzungskabel zurückRoboter fährt durch die Ladestation ohne anzuhaltenFehlermeldung: außerhalb MähbereichHinterräder drehen durch / TraktionsproblemeMesser blockiert / Messerschutz verstopftFehlermeldung: fence wire connected requestMäher dreht sich im KreisFehlermeldung: Begrenzungsdraht nicht gefundenLog-Eintrag: Landroid Upside DownRotes Warndreieck blinkt und Roboter piepstMäher zeigt dauerhaft STOP im DisplayLog-Eintrag: I2C FehlerFehlermeldung: Gefangen / TrappedLandroid kann nicht mit dem WIFI verbunden werdenMäher dockt an, bricht Ladevorgang ab und startet wiederAkkukontrolleuchte blinkt schwach und grüne LED der Ladestation blinkt im gleichen RhythmusLadestation leuchtet rot und wechselt bei Bewegung auf grünFehlermeldung: E1

Dein Landroid meldet plötzlich 'Manuell Stop' oder verweigert den Ladevorgang, obwohl er in der Station steht? Aus unserer Werkstatt-Erfahrung wissen wir, dass dieses Problem oft weniger mit der Elektronik als vielmehr mit der physischen Beschaffenheit der Ladestation, der Geometrie der Kontakte oder der Spannungsversorgung zu tun hat.

In der Praxis zeigt sich oft, dass bei Regen der Boden unter der Ladestation minimal nachgibt. Dies führt dazu, dass die Station leicht absackt oder sich neigt. Die Folge: Die Ladekontakte am Mäher und an der Station treffen nicht mehr präzise aufeinander, was der Landroid als Ladeabbruch oder gar als 'Manuell Stop' interpretiert. Bei Modellen wie dem WR106SI führt das sogar dazu, dass der Mäher einfach durch die Station durchfährt, ohne anzuhalten, oder nach wenigen Zentimetern am Kabel stoppt und sich abschaltet (oft protokolliert mit dem Fehler 'outside wire timeout' und einer fehlerhaften Akkuanzeige von konstant 100%). Richte die Ladestation penibel mit einer Wasserwaage aus und prüfe, ob das vordere Stützrad verbogen ist, was eine exakte Ausrichtung verhindert. Wir lösen in der Werkstatt oft auch die Schrauben der Ladezungen, um festsitzenden Grasschnitt und Feuchtigkeit dahinter rückstandslos zu entfernen.

Ein kritischer Punkt bei Modellen wie dem WR141E, M500 oder WR143E ist ein defektes Netzteil. Wenn dein Landroid 'Manuell Stop' oder 'Kabel fehlt' anzeigt, die Station nicht mehr findet oder direkt nach dem Andocken wieder herausfährt, bricht oft die Spannung unter Last zusammen. Im Log äußert sich dies typischerweise durch Fehlermeldungen wie 'low current' am Battery Charger, selbst wenn du mit dem Multimeter ohne Last noch eine scheinbar stabile Spannung von ca. 24,4V misst – das Netzteil liefert laut unseren Logfile-Analysen unter Last nur noch minimale Ströme (0-11mA). In der Werkstatt ersetzen wir diese Netzteile standardmäßig durch robustere Varianten wie das Meanwell XLG-100-24-A. Achte beim Tausch unbedingt auf die korrekte Polarität (+/-), da eine Verpolung die Elektronik im Ladeturm sofort zerstört.

Die Firmware spielt eine entscheidende Rolle beim Fahr- und Ladeverhalten. Wir sehen oft, dass Versionen wie 3.22, 3.23 oder 3.28 zu massiven Problemen führen: Der Mäher überfährt das Begrenzungskabel an Ecken, zeigt 'Outside wire timeout' oder 'Manuell Stop' ohne ersichtlichen Grund. Ein Downgrade auf die stabilere Version 3.17 (oder 3.26 bei neueren M-Modellen) löst diese 'Phantomfehler' in den meisten Fällen zuverlässig.

Die Geometrie der Kontakte ist entscheidend. Wir sehen oft Inkompatibilitäten bei Import-Geräten: US-Modelle (z.B. WR165) haben eine Kontakthöhe von 17,5 cm, während EU-Modelle (WR165E) bei 14,5 cm liegen. Prüfe bei Neugeräten zudem, ob das quadratische Plastikstück (18x18 cm) entfernt wurde – das ist lediglich eine Transportsicherung für die Kontakte. Bei Modellen der S-Serie ab 2018 (.1-Modelle) wurden bereits verbesserte Plastikeinfassungen verbaut, dennoch bleibt die Sauberkeit das A und O.

Die Verlegung des Begrenzungskabels (BK) auf dem letzten Meter vor und hinter der Station ist kritisch. Das BK muss absolut gerade in die Station führen. Aus unserer Werkstatterfahrung reichen oft schon 1 Meter gerade Zufahrt und 0,5 Meter Abfahrt aus, selbst wenn die offizielle Anleitung mehr verlangt – solange die Zufahrt absolut schnurgerade verläuft. Ein häufiger Werkstatt-Fehler: Hinter der Station aufgewickelte 'Reserve-Schleifen'. Diese erzeugen elektromagnetische Störsignale, die den Mäher beim Andocken verwirren, zu scheinbar unlösbaren Offline-Meldungen, Startproblemen, 'Kabel fehlt'-Fehlern (besonders nach Firmware-Updates wie V3.08) oder inkonsistenten Sensorwerten führen. Verlege Reservekabel niemals als Spule, sondern immer in Form einer engen, linearen Schlaufe hin und zurück. Achte zudem penibel auf den Anschluss: Bei Modellen wie dem WG756 darf das Kabelende nicht fälschlicherweise links hinten in die Ladestation laufen. Schließe das Kabel korrekt an die rote Klemme an und führe den Verlauf direkt nach der Ladestation sauber nach rechts weg.

Bei älteren Landroid S-Modellen (bis 2018, z.B. WR105SI) hilft bei Startproblemen mit blinkendem rotem Warndreieck oft eine spezifische Reset-Sequenz: Schalte den Mäher für eine Minute komplett aus (Akku entnehmen schadet nicht), stelle ihn manuell in die Ladestation und schalte ihn dort wieder ein. Manchmal muss die Fehlermeldung nach dem Einschalten durch mehrfaches Drücken der 'Start'-Taste manuell quittiert werden. Sollte er bei der ersten Fahrt direkt über den Draht fahren, stelle ihn vor die Station Richtung Kabel und starte ihn mit der Tastenkombination 'Haus' + 'OK'.

Wenn dein Landroid S300 nicht startet und 3x rot blinkt, liegt ein Problem mit dem Begrenzungskabel vor. Typischerweise fährt der Mäher dann nur ganz kurz zurück oder vorwärts und stoppt sofort. Prüfe den Widerstand mit einem Multimeter – dieser muss unter 10 Ohm liegen. Ein häufiger Fehler ist ein falscher Anschluss an der Ladestation: Das ausgehende Kabel gehört nach links, das ankommende nach rechts. Oft finden wir bei solchen Fehlermeldungen auch korrodierte Kabel unter Gehwegplatten oder Wackelkontakte direkt an den Klemmen der Ladestation. Nutze hier für Reparaturen im Außenbereich isolierende Mittel wie MicroDip oder Silikonspray, um die Kontakte langfristig vor Feuchtigkeit zu schützen.

Sollte der Roboter beim Abfahren des Begrenzungskabels permanent in eine Richtung (meist rechts) ziehen, korrigieren und sprunghafte Rotationen machen, deutet das im Logfile auf die Fehlermeldungen 'trapped front wheel src' oder 'trapped drive wheel src' hin. Wir sehen dieses Verhalten extrem häufig bei Modellen wie dem Landroid SB700 (WR110i) oder SB (WR102si). Wenn die Reinigung der Radaufhängung oder ein Tausch der Räder keine Besserung bringt, ist der Austausch der Frontsensoren unumgänglich, da diese das Kabelsignal asymmetrisch auswerten. Im Zuge dieser Reparatur installieren wir in der Werkstatt standardmäßig auch neue Klingen und griffigere Reifen, um das Fahrverhalten perfekt zu kalibrieren.

Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal: Bei einem Stromausfall der Basisstation muss der Landroid sofort stoppen. Wir haben Fälle gesehen (z.B. WR105SI), in denen der Mäher bei Signalverlust einfach weiterfährt und das Grundstück verlässt. In der Werkstatt werten wir dies als technischen Defekt der Signalerkennung. Ein Aus- und Einschalten nach Firmware-Updates kann hier initialen Fehlfunktionen vorbeugen, bei Fortbestehen muss das Gerät jedoch zur Prüfung.

Zuletzt ein Blick auf die Mechanik: Die Ladekontakte des Roboters müssen durch Federkraft sauber gegen die Station gedrückt werden. Sind die Federn ausgeleiert oder ist die Mechanik durch Grasschnitt blockiert, reicht der Anpressdruck nicht aus. Reinige die Kontakte regelmäßig mit feinem Schleifpapier, bis sie metallisch blank sind. Falls du mechanische Defekte an der Ladeklappe feststellst, die über eine Reinigung hinausgehen, wende dich an uns (robo-doc).

Enge Nischen und Passagen stellen Landroid-Modelle ab dem Baujahr 2019 (wie den Landroid M500) vor echte Herausforderungen, da sie die Kontakte seitlich anfahren und nach der Ausfahrt Platz zum Wenden benötigen. In einer Nische von beispielsweise nur 85 cm Tiefe ist ein Wendevorgang technisch schlichtweg unmöglich. Beträgt der Abstand zwischen den Begrenzungskabeln in einer Sackgasse weniger als die Länge des Mähers (wir empfehlen mindestens das 1- bis 1,5-fache der Gerätelänge, keinesfalls unter 78 cm), kann sich der Roboter beim Wendemanöver verkeilen und sich festfahren. Unsere Werkstatt-Empfehlung: Verbreitere solche Engstellen, passe das Kabel knapp außerhalb des Rasens an oder klammere unwegsame Ecken komplett aus. Generell gilt bei der BK-Verlegeplanung: Vermeide Innenecken von unter 90° und halte genügend Abstand zu Hindernissen wie Pflastersteinen.

Ein unsauberes Schnittbild in 90°-Ecken (vor allem Innenecken) liegt meist an einer fehlerhaften Kabelgeometrie. Bei Außenecken (Rechtskurven) setzen wir in der Praxis das bewährte 'Bertelsen-Dreieck' ein. Bei Innenecken (Linkskurven) führen wir das Kabel stattdessen in zwei 45°-Winkeln (Schenkel von je mindestens 15 cm Länge, was einer halbierten 30x30 cm Steinplatte entspricht). Vermeide im Innenbereich Winkel von über 90°, um ein Ausbrechen des Mähers aus dem Mähbereich zu verhindern. Wichtig: Spanne das Begrenzungskabel niemals zu straff! Eine lockere Verlegung verhindert Kabelrisse bei temperaturbedingten Bodenschwingungen.

Fährt der Landroid auffällig oft oder permanent entlang des Begrenzungskabels zurück, obwohl der Kantenschnitt in der App gar nicht aktiv ist, liegen meist zwei Ursachen vor: Entweder ist das BK-Signal im Garten zu schwach, oder es liegt ein mechanischer Getriebeschaden vor. In unserer Werkstatt prüfen wir in diesem Fall zuerst das Getriebe auf mechanischen Widerstand und passen, wenn die Mechanik intakt ist, das Motordrehmoment in der Konfiguration an, um das Fahrverhalten zu stabilisieren.

Besonders beim Landroid M500 (WR141E) and bauähnlichen Modellen mit nur einem einzelnen Vorderrad sehen wir oft Traktionsprobleme auf dichtem Rasen. Das Vorderrad drückt hohes Gras platt, was zu ungemähten Streifen führt, während die Hinterräder durchdrehen und den Rasen beschädigen. Zudem verstopft der Messerschutz bei feuchtem Gras über 60 mm extrem schnell. Unser Werkstatt-Tipp: Kürze den Rasen vor dem ersten Durchgang manuell auf 40-50 mm. Traktionsprobleme lösen wir durch zusätzliche Radgewichte oder Spikes. Wenn der Mäher bei 90°-Linkskurven nach langen Rechtsbögen ausbricht, hilft es auch hier, den Winkel in 2x 45° aufzuteilen.

Bei Modellen wie dem M1000 (WR143E) oder WG796E.1 beobachten wir vereinzelt folgendes Verhalten: Die Messer drehen sich einwandfrei, doch das Gerät schaltet sich unmittelbar danach ab. In der Praxis prüfen wir hier, ob ein Fremdkörper (wie ein kleiner verklemmter Ast) unter dem Drehteller blockiert, kontrollieren die internen Kabelverbindungen sowie den Motor und führen ein Firmware-Update durch. Da das Problem jedoch trotz dieser Schritte sporadisch fortbestehen kann, konnten wir dieses Problem noch nicht abschließend lösen, passen diesen Artikel aber an, sobald wir eine Lösung gefunden haben.

Die Fehlermeldung 'fence wire connected request' tritt vor allem bei älteren Landroid M-Modellen (z.B. WG796E.1 / M1000i) auf. Der Mäher verliert abrupt den Kontakt zum Draht und fängt an, sich endlos im Kreis zu drehen. Messen wir in der Werkstatt den Widerstand des Begrenzungskabels und liegt dieser über 9 Ohm, ist das Signal für die Sensoren zu schwach. Sollte der Widerstand des Kabels in Ordnung sein, liegt die Ursache meist an einem Defekt der Hauptplatine oder an korrodierten Sensoranschlüssen im Inneren des Geräts.

Wenn du versuchst, separate Zonen (wie einen Vorgarten) über eine Schleife anzubinden, und der Mäher mit der Meldung 'außerhalb Mähbereich' stoppt, liegt das fast immer an einer Überkreuzung des Begrenzungsdrahts. Bei Modellen wie dem 794e oder 790e dürfen sich die Drähte der Hin- und Rückleitung niemals kreuzen. Verlege die Kabel absolut parallel als 'Schlauch' mit dem empfohlenen Randabstand von 27-30 cm, um eine fehlerfreie Passage zwischen den Zonen zu ermöglichen. Alternativ muss der Mäher manuell in die andere Zone getragen werden.

Wir sehen in der Werkstatt immer wieder ein tückisches Signalproblem bei Modellen wie dem Landroid S (z. B. S 106): Das rote Warndreieck blinkt, der Mäher piepst bei Tastendruck und meldet in der App 'Begrenzungsdraht nicht gefunden' – obwohl die LED der Ladestation durchgehend grün leuchtet. Ein Blick in die Log-Dateien offenbart oft fälschlicherweise den Eintrag 'Landroid Upside Down' nach einem leichten Verrutschen der Ladestation. Die Ursache liegt hier meist an den rückseitigen Plastikklemmen der Ladestation: Diese können sich unbemerkt aus ihrer Halterung lösen, was trotz grünem Licht zu einem instabilen Signal führt. Überprüfe und fixiere diese Klemmverbindungen gründlich, um den Fehler dauerhaft zu beheben.

Ein weiteres, hartnäckiges Fehlerbild betrifft den Landroid M WR142E nach einem Firmware-Update: Das Gerät zeigt dauerhaft 'STOP' im Display und verweigert jeglichen Start, selbst wenn das Keypad intakt ist. Im Logfile zeigen sich in solchen Fällen oft massive I2C-Fehler und Ladestörungsmeldungen, während die LED der Ladestation konstant grün leuchtet. Wenn das Aufspielen einer Recovery-Firmware scheitert, liegt die Ursache meist in einer gestörten Kommunikation oder mangelhaftem Kontakt beim Ladevorgang. Prüfe penibel die Ladekontakte unter Last mit einem Multimeter und stelle sicher, dass der Mäher exakt positioniert ist. Lässt sich der Roboter zwar manuell über Software-Tools wie die DeskAPP starten, ignoriert aber den Mähplan, deutet dies auf einen tieferen Hardwaredefekt hin. Wir konnten dieses Problem noch nicht abschließend lösen, passen diesen Artikel aber an, sobald wir eine Lösung gefunden haben.

Bei einer Vielzahl von Modellen – darunter der Landroid WG790E, WG791E, WG755E, WG757E, WG799E, WG796E.1, WR113MI, WORX B500 sowie die M-Klassen M800i bis M1200i – tritt gelegentlich das Problem 'Gefangen' (Trapped) auf, welches sich nicht einmal mit der Taste '0' zurücksetzen lässt. Unsere Diagnose zeigt hier meist zwei mechanische Schwachstellen: Entweder fehlen Schrauben am Gehäuserahmen, was den Hebesensor (Gefangen-Sensor) irritiert, oder der Neigungssensor ist stark verschmutzt oder defekt. In der Werkstatt reinigen wir in diesem Fall den Magneten des Neigungssensors gründlich oder tauschen den Sensor direkt gegen ein Original-Ersatzteil aus. Als erste Sofortmaßnahme hilft es manchmal, das Gerät für 30 bis 60 Minuten komplett stromlos zu machen (Akku entnehmen), kräftig durchzurütteln oder im Diagnosebildschirm (Taste 2) die Sensorwerte direkt zu prüfen.

Bei älteren Landroid S-Modellen (bis Baujahr 2018) kommt es im Werkstattalltag vor, dass das Gerät im lokalen Netzwerk einwandfrei per Ping erreichbar ist, die App jedoch beharrlich meldet: 'Landroid kann nicht mit dem WIFI verbunden werden'. Dies deutet auf ein Problem bei der Erst-Kopplung mit den Cloud-Servern oder auf ein beginnendes Hardwareproblem des WLAN-Moduls hin. In der Praxis empfehlen wir zur Fehlersuche die 'Hotspot-Methode' (ein zweites Smartphone spannt ein WLAN mit exakt derselben SSID und demselben Passwort wie der Heimrouter auf) und die ausschließliche Verwendung von ASCII-Zeichen in den Netzwerkdaten. Auch ein Update auf die Firmware-Version 3.45 kann helfen. Sollte die Kopplung dennoch fehlschlagen, liegt oft ein interner Hardwaredefekt vor. Wir konnten dieses Problem noch nicht abschließend lösen, passen diesen Artikel aber an, sobald wir eine Lösung gefunden haben.

In unserer Praxis beobachten wir beim Landroid 102i, dass der Mäher wiederholt die Ladestation anfährt, den Ladevorgang aber sofort wieder abbricht und erneut startet, bevor die Batterie voll ist. Die Ursache ist eine unpräzise Ausrichtung an den Ladezungen: Entweder steht die Ladestation nicht absolut eben, das vordere Stützrad des Roboters ist leicht verbogen, oder es fehlen die werkseitigen Führungsrillen auf der Bodenplatte der Ladestation, die den Mäher zentrieren. Richte die Station neu aus, biege das Stützrad vorsichtig gerade oder bringe rutschhemmendes Material auf dem Boden der Station auf, um die Einfahrt zu stabilisieren.

Wenn der Landroid WR106S völlig ohne Funktion ist, die Batteriekontrollleuchte am Mäher nur noch schwach glimmt und die grüne Diode der Ladestation im exakt gleichen Rhythmus flackert, bricht die Spannungsversorgung beim Ladeversuch komplett zusammen. Ein automatischer oder manueller Start ist so nicht mehr möglich. Unsere Werkstatt-Lösung für diesen Zustand: Entnehme den Akku und lade ihn einmalig manuell mit einem externen Ladegerät (z. B. einem Autobatterieladegerät) vor, bevor du ihn wieder einsetzt. Reinige parallel alle Kontakte gründlich. Sobald der Akku eine Grundspannung hat, fängt sich die Ladeelektronik in der Station meist wieder von selbst.

Planst du ein Upgrade von einem älteren Modell wie dem S0500i auf einen modernen Landroid M500 oder M700 (WR142E), ist die vorhandene Verkabelung im Garten meist problemlos weiterverwendbar – der Standardabstand von 26 cm passt in der Regel weiterhin gut. Vorsicht ist jedoch bei der Ladestation geboten: Die Ladeklappen und -kontakte der neueren M-Serie (M500/M700) sind konstruktionsbedingt höher positioniert als bei älteren Modellen wie dem WR102SI. Dies führt beim Mischen alter Stationen mit neuen Mähern (oder umgekehrt) zu massiven Kontaktproblemen. Wir empfehlen beim Modellwechsel daher dringend, auch den Ladeturm entsprechend anzupassen.

Ein häufig übersehener Wackelkontakt betrifft die Ladestationen der Baureihen S, M und L ab Baujahr 2019: Die LED leuchtet rot (oft begleitet vom Fehler E1 am Mäher), springt aber sofort auf Grün um, sobald man den rechten Ladekontakt leicht bewegt. Auch ein Flackern beim Berühren des Kabeleingangs ist typisch. In unserer Werkstatt schrauben wir in diesem Fall den Ladeturm auf, um die internen Klemmen unter dem Deckel und die Verbindungen von innen direkt zu prüfen. Oft haben sich dort durch Vibrationen oder Temperaturschwankungen Kabelverbindungen gelockert, die nachgezogen werden müssen.

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