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Landroid Ladestation: Behebung der Endlos-Docking-Schleife und Ladefehler

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Typische Symptome

Endloses Ein- und AusfahrenDocking-SchleifeLadefehlerMähroboter findet Ladestation nichtLadestation blinktLadekontakte um Millimeter verfehltKabel fehlt FehlermeldungManueller Stopp FehlermeldungRoboter fährt nach Ausfahrt direkt wieder in die StationStop-and-Go bei der HeimfahrtLow Current (0-11mA) im LogfileYaw-Winkel-Fehler (Lagesensor)Dauerhaftes STOP im DisplayMower base detection failedMower base detected! chk currentÜberfahren des Begrenzungsdrahts bei StromausfallLandroid offline in der AppFehlende StatusaktualisierungWLAN-Symbol blinkt mit AusrufezeichenUhrzeit und Datum verstelltStartproblem mit blauem BlinkenFehlermeldung Umgedreht (Upside down)Fehlermeldung Angehoben (Lifted)Falsche Neigungswinkel-WerteFährt nach dem Laden kurz aus der Station und schaltet sich abAkku-Anzeige zeigt dauerhaft 100% trotz EntladungMähpausen oder Zeitpläne werden ignoriert

Wenn dein Landroid beginnt, in einer Endlosschleife aus der Ladestation zu fahren, kurz zu wenden und sofort wieder einzudocken, deutet das auf ein Problem mit der Signalerkennung oder der Ladeverbindung hin. In unserer Werkstattpraxis sehen wir dieses Verhalten extrem häufig. Oft verfehlt der Mäher die Ladekontakte nur um Haaresbreite, dockt an und direkt wieder ab oder bricht den Ladevorgang nach wenigen Sekunden ab, weil er keine saubere Rückmeldung über den fließenden Ladestrom erhält.

Der erste Schritt führt dich direkt zu den Ladekontakten. Diese sind im täglichen Einsatz Wind und Wetter ausgesetzt. Überprüfe die Ladebleche an der Station und die Gegenstücke am Roboter auf Korrosion oder hartnäckige Schmutzablagerungen. Reinige die Kontakte gründlich mit einem leicht abrasiven Schwamm, beispielsweise einem Topfschwamm aus dem Haushalt. Verwende kein Schmirgelpapier, da dies die Schutzschicht der Kontakte zerstört. Ein wichtiger Werkstatt-Kniff: Schraube die Ladezungen der Station komplett ab, um darunter festsitzendes, nasses Gras und Feuchtigkeit rückstandslos zu entfernen, da diese oft Kriechströme verursachen.

Ein wichtiger Punkt ist die physikalische Ausrichtung der Ladestation. Wenn diese nicht absolut waagerecht steht, können die Kontakte nicht bündig schließen. Nutze eine Wasserwaage, um sicherzustellen, dass die Bodenplatte eben aufliegt. Wenn der Mäher die Kontakte knapp verpasst (oft fährt er ein paar Millimeter zu weit links vorbei), passe das Begrenzungskabel auf dem letzten Meter vor der Station an und verlege es etwas weiter zum Rand. Versetze die Station ggf. 1–2 cm mehr zur Rasenfläche hin oder neige den Ladeturm minimal in Richtung des Mähers, indem du ihn mit dünnen Kunststoffstreifen oder einem Keil unterlegst. Achte zudem penibel darauf, dass kein überschüssiges Begrenzungskabel zusammengerollt direkt hinter der Ladestation liegt, da dies massive Störfelder erzeugt.

In der Praxis zeigt sich, dass ein schwächelndes Original-Netzteil die Hauptursache für unzählige Ladefehler und Scheinprobleme ist. Es liefert zwar im Leerlauf genug Spannung für die LED-Anzeige, bricht aber unter Last sofort zusammen, sobald der Roboter andockt. Typische Anzeichen dafür sind Fehlermeldungen in der App wie 'Kabel fehlt' oder 'Manueller Stopp', eine flackernde grüne LED oder Logfile-Einträge, die einen minimalen Ladestrom von gerade einmal 0–11 mA ('low current') aufweisen. Sogar hartnäckige 'Wire Missing'-Fehler, die selbst bei einer kurzen Testschleife nicht verschwinden, liegen fast immer am Netzteil. Unsere erprobte Werkstatt-Lösung: Ersetze das originale Netzteil durch ein robustes Mean Well XLG-100-24-A. Dieses ist absolut ausfallsicher, behebt die Ladefehler dauerhaft und lädt deinen Landroid deutlich effizienter.

Sollte das Problem weiterhin bestehen, müssen wir die Spannung direkt an den Ladeblechen der Station im Leerlauf messen. Nutze hierzu ein Multimeter im Gleichspannungsmodus (DC). Bei einer fehlerfreien Station solltest du eine konstante Spannung von circa 20V bis 24V messen können. Bricht dieser Wert bei Kontakt ein, liegt der Defekt in der Stationselektronik oder dem Netzteil. Miss außerdem den Widerstand deines Begrenzungskabels durch – bei einer Kabellänge unter 300 Metern muss dieser unter 10 Ohm liegen. Meldet der Mäher nach dem Ausfahren direkt 'outside wire timeout' und schaltet ab, klemme das Kabel ab und schließe eine kurze, provisorische Testschleife direkt an der Ladestation an, um einen Kabelbruch im Garten auszuschließen.

Wir sehen bei bestimmten Modellen (wie dem WR155E, WR142E oder L1000 E6) oft ein hochspezifisches Fehlerbild: Der Roboter setzt aus der Station zurück, dockt aber sofort wieder an oder zeigt dauerhaft 'STOP' im Display an und startet nicht mehr. Im Logfile zeigen sich hierbei massive 'I2C-Fehler', Probleme beim Laden, eine Diskrepanz im sogenannten 'Yaw'-Winkel (Lagesensor) oder völlig fehlerhafte Neigungswerte (z.B. -17,9 Grad in der DeskApp, obwohl er eben steht). Oft tritt dies nach Firmware-Updates auf und lässt sich auch durch ein Recovery-System nicht beheben. Dies deutet auf einen irreparablen Hardwaredefekt des integrierten Lagesensors oder der Bus-Kommunikation auf dem Mainboard hin. In solchen Fällen hilft kein Netzteiltausch – hier ist ein Austausch des Mainboards oder eine Platinenreparatur bei uns (robo-doc) der einzige Weg.

Ein bekanntes Phänomen bei älteren Geräten wie dem Landroid S (z. B. WR105SI.1 bis Baujahr 2018) ist das sporadische Verlieren von Uhrzeit und Datum im Logfile (Zurücksetzen auf das Jahr 2019 oder den Firmware-Standard). Dies führt dazu, dass der Mäher außerhalb der definierten Mähzeiten startet oder einen unkontrollierten Stop-and-Go-Rhythmus zeigt. Die technische Ursache haben wir in der Werkstatt lokalisiert: Diese Modelle besitzen keine separate Pufferbatterie für die RTC (Real-Time Clock). Bricht die Spannung des Hauptakkus unter Last kurzzeitig unter ca. 17V ein – beispielsweise durch extrem lange Heimfahrten oder eine übermäßig komplexe Drahtführung mit vielen Inseln –, verliert die RTC ihren Speicher. Abhilfe schafft hier eine Optimierung des Begrenzungskabels zur Verkürzung der Heimfahrt sowie der Austausch des Akkus, falls dieser unter Last zu schnell einbricht.

Ein weiteres Ärgernis betrifft die App-Verbindung ('Landroid offline' trotz bestehender WLAN-Verbindung, verzögerte Status-Updates um bis zu 24 Stunden, ignorierte Mähpausen). Besonders betroffen sind die Vision-Modelle (WR206E, WR210E) sowie der WR143E. Die Ursache liegt meist an Cloud-Verzögerungen seitens Worx oder fehlerhaften Firmware-Zuständen. Zur Behebung empfehlen wir: 1. Führe ein manuelles USB-Update auf die aktuellste Firmware durch (FAT32-formatiert). 2. Entkopple den Mäher in der App und löse die Bindung auf der Worx-Webseite. 3. Erzwinge ein reines 2,4-GHz-WLAN im Router. Ein kurzzeitiger Neustart des Roboters (ggf. kurz den Akku ziehen) reinitialisiert die Cloud-Verbindung sofort. Zur direkten und verzögerungsfreien Steuerung im Smart Home empfiehlt sich die Nutzung alternativer Steuerungssoftware wie der DeskApp oder ioBroker.

Achtung bei Stromausfall der Ladestation: Normalerweise führt ein Signalverlust am Begrenzungsdraht dazu, dass der Landroid sofort stoppt, sich im Kreis dreht, piept und abschaltet. Bei einigen Modellen (z. B. WR105SI, WR101SI mit Firmware-Versionen wie 2.59 oder 2.72) sehen wir jedoch ein gefährliches Fehlverhalten: Der Roboter erkennt den Signalverlust bei Stromausfall nicht, überfährt den Draht einfach und verlässt unkontrolliert das Grundstück. Laut Hersteller liegt hier ein sicherheitsrelevanter technischer Defekt vor, der eine professionelle Überprüfung erfordert. Um initialen Firmware-Hängern vorzubeugen, solltest du den Mäher nach jedem Update zwingend einmal komplett aus- und wieder einschalten.

Sollte dein Landroid (speziell M800, WG757E) hartnäckig die Fehler 'Umgedreht' (Upside down) oder 'Angehoben' (Lifted) melden, obwohl er flach auf dem Rasen steht, liegt dies meist an defekten Sensorkomponenten. Die Meldung 'Umgedreht' resultiert fast immer aus einer kalten Lötstelle oder einem verbogenen Sensor auf der Hauptplatine. Der Fehler 'Angehoben' wird hingegen häufig durch einen korrodierten, verschmutzten oder komplett verlorenen Magneten an der Lade-Sensor-Einheit verursacht. Da eine manuelle Kalibrierung bei diesen Modellen nicht möglich ist (das Board kalibriert sich selbst), hilft hier nur das Nachlöten der Platinenkontakte, der Tausch des Sensors bzw. die Reinigung oder der Ersatz des Hub-Magneten. Klappernde Fahrgeräusche lassen sich zudem einfach durch den Austausch verschlissener Gummidämpfer beheben.

Ein tückisches Verhalten zeigt sich oft direkt nach dem Ladevorgang (besonders WR106SI): Der Mäher fährt nur wenige Zentimeter aus der Station, schaltet sich sofort ab und meldet 'outside wire timeout', während die Akkuanzeige fälschlicherweise dauerhaft 100% signalisiert. Dies ist ein klassischer Indikator für einen zu hohen Widerstand im Begrenzungskabel oder mangelhafte Kabelanschlüsse an der Station. Überprüfe und reinige alle Kabelklemmen an der Ladestation und miss den Schleifenwiderstand. Bei der allerersten Inbetriebnahme kann es zudem vorkommen, dass eine Wartungsschlaufe den Mäher verwirrt und er blau blinkend den Start verweigert. Schalte ihn in diesem Fall für 1 Minute komplett aus, stelle ihn direkt in die Station, schalte ihn wieder ein und starte ihn manuell durch die Tastenkombination 'Haus' + 'OK' in Richtung des Begrenzungskabels.

Ein weiteres, schwer zu greifendes Phänomen betrifft den Landroid WR143E, der sporadisch mitten im Betrieb abschaltet oder im Logfile die Fehlermeldung 'Mower base detection failed' gefolgt von 'Mower base detected! chk current' ausgibt. Dieses Verhalten tritt oft völlig unregelmäßig auf und verschwindet phasenweise wieder, ohne dass ein klassischer Drahtbruch vorliegt. Es deutet vieles auf eine instabile Spannungsversorgung der Ladestation oder thermische Probleme im Netzteil hin. Wir konnten dieses Problem noch nicht abschließend lösen, passen diesen Artikel aber an, sobald wir eine Lösung gefunden haben.

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